Malaria und ihre Übertragungswege

Malaria wird in der Regel über den Stich einer infizierten weiblichen Anophelesmücke übertragen. Das Mückenweibchen benötigt Blut zur Eientwicklung und legt seine Eier bei tropischen Temperaturen in Abständen von etwa 3 Tagen in stehenden Gewässern ab. Mala­ria­­symp­­to­me tre­ten meist 9–14 Tage nach dem infizierenden Müc­ken­stich auf.

 

Eine Infektion mit dem gefähr­lichs­ten Ma­­la­ria­erreger (Plasmodium fal­ci­parum), die nicht um­ge­hend er­kannt und be­han­delt wird, kann ei­ne lebens­bedro­hen­de Erkrankung ver­ursachen, die zu schwerer Anä­mie, Krampf­an­fäl­len, Verwirrungs­zu­­stän­­den, zum Koma und zum Tode führen kann. Wer die Erkrankung überlebt, hat ein erhöhtes Risiko von Lernstörungen oder Gehirnschäden. Am stärksten gefährdet sind Menschen mit geringer oder gar keiner Immunität gegenüber Malaria, etwa Kleinkinder und Schwangere.