Eine der weltweit häufigsten Todesursachen
In großen Teilen Europas, Nord- und Südamerikas und in Teilen von Asien konnte die Malaria unter Kontrolle gebracht werden. In Afrika allerdings, wo die Erreger der schwersten und lebensbedrohlichsten Form der Malaria zu Hause sind, ist die Anzahl von Malariainfektionen in den letzten dreißig Jahren durch die zunehmende Resistenz gegenüber Medikamenten und den Zusammenbruch der Gesundheitssysteme angestiegen. In Asien und Lateinamerika werden zwar große Fortschritte im Kampf gegen Malaria verzeichnet, aber auch hier ist die Belastung in einigen Bereichen noch sehr hoch.
Malaria ist eine lebensbedrohliche und mit ernsten Beschwerden verbundene Krankheit, die von Mücken übertragen wird. Sie ist eine der weltweit häufigsten Erkrankungs- und Todesursachen, insbesondere in den Entwicklungsländern. 40% der Weltbevölkerung sind von Malaria betroffen – damit sind 3,2 Milliarden Menschen in 107 Ländern gefährdet. Schätzungsweise 500 Millionen Malariainfektionen verursachen Jahr für Jahr bis zu 3 Millionen Todesfälle, von denen geschätzte 90% im subsaharischen Afrika auftreten und hauptsächlich Kinder unter fünf Jahren betreffen.
- Malaria ist für 20% der Kindersterblichkeit in Afrika verantwortlich.
- Malaria kostet Afrika 12 Milliarden US$ durch Verluste im Bruttosozialprodukt.
- Malaria betrifft die Ärmsten in Asien.
- Malaria ist verhinderbar und behandelbar.






